Sexualität im Alter

Beim Thema Sexualität fallen vielen Älteren der erste Aufkärungsfilm „Helga“ und die „Fragen an Dr. Sommer“ in der Bravo ein.  Günter Amendts „Sex-Front“ war da schon für schwule Männer interessanter. Weiter gings mit Frank Ripplohs Film „Taxi zum Klo“ und Rosa von Praunheims und Martin Danneckers legendärem „Nicht der Homosexuelle ist pervers…“. Nicht zu vergessen: das Buch Coming Out und die Workshops von Martin Siems. In der Aidskrise wurde das sexuelle Leben von MSM (Männer, die Sex mit Männern haben) von Michael Bochow regelmäßig erfragt. Und Jürgen Gerhards erforschte im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit die Wege „Intimer Kommunikation“.

Sexualtiät ist nach wie vor, auch für ältere schwule Männer, ein intimes und verletzlich machendes Thema. Es fehlen häufig die Worte oder Gelegenheiten, um Erlebtes, Grenzen, Wünsche und Bedürfnisse zu artikulieren. Das Sprechen lernen über Sex, Lust und Körper wird oft vernachlässigt. Die eigenen Erfahrungen und Erlebnisse bleiben meist unbenannt.

Also was ist heute los mit der Sexualität? Was machen ältere Schwule Männer und mit wem, wann und wo sprechen sie darüber?

Diesen Fragen gehen Dr. Heiko Gerlach und Christian Szillat (2020) in dem von BISS e. V. in Auftrag gebenden Essay „Sexualität im Alter bei schwulen Männern“ nach. Konkret erörtern sie die Frage, ob die „Stonewall“-Generation schwuler Männer die Möglichkeit hat ihre sexuellen Bedürfnisse auch im Alter erleben und befriedigen zu können.

Das Essay „Sexualität im Alter bei schwulen Männern“ finden Sie zum Herunterladen in unserer Medithek.

Kontakt

0221 - 29 49 24 17
biss@schwuleundalter.de

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